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Story Points: Aufwand schätzen, nicht Stunden

Story Points messen den Aufwand einer User Story im Verhältnis zu anderen, nicht die benötigten Stunden. Sie lassen agile Teams schneller und gleichmäßiger schätzen, und Planning Poker ist der gängigste Weg, sich darauf zu einigen.

Was sind Story Points?

Ein Story Point ist eine Einheit relativer Größe, die Aufwand, Komplexität und Unsicherheit einer Aufgabe abbildet. Statt über genaue Dauern zu streiten, vergleicht das Team Storys miteinander: eine 5 ist etwa fünfmal eine 1. Weil die Skala relativ ist, bleiben Schätzungen stabil, auch wenn Leute unterschiedlich schnell arbeiten.

Warum in Punkten statt in Stunden schätzen?

Stundenschätzungen suggerieren eine Präzision, die frühe Arbeit selten hat, und sie schwanken von Person zu Person. Punkte richten die Diskussion auf Größe und Risiko aus, gleichen unterschiedliche Geschwindigkeiten aus und lassen das Team eine planbare Velocity aufbauen. Nach einigen Sprints werden Punkte zur verlässlichen Prognosegrundlage.

Wie man Story Points vergibt

Wählt eine Referenz-Story, die alle verstehen, und verankert sie auf der Skala. Für jede neue Story stimmt das Team mit einem Fibonacci-Deck im Planning Poker ab, deckt gemeinsam auf und bespricht Ausreißer vor der nächsten Runde. RevealSprint berechnet Mittelwert, Median und Konsens, damit ihr euch schnell auf eine Zahl einigt.

Schätzt Story Points im Team